10. Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung vom 19. bis 21. Januar 2017

10. Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung

Die 10. Geschichtsmesse findet in Suhl unter dem Titel "Kommunismuserbe – Populismus – Extremismus: Herausforderungen für die historische Aufarbeitung und die Demokratie in Europa" statt.

Der 100. Jahrestag der Oktoberrevolution wird zum Anlass genommen, einerseits nach dem Erbe des Kommunismus in Europa zu fragen. Andererseits soll diskutiert werden, vor welchen Herausforderungen die historische Aufarbeitung angesichts aktueller Gefährdungen der Demokratie steht. Wie begegnen wir Populismus und Extremismus? Welche Konzepte und Ansätze des historischen Lernens zum Spannungsverhältnis von Demokratie und Diktatur nach 1945 sind besonders geeignet, die Auseinandersetzung in Forschung, in Museen und Gedenkstätten sowie im Schulunterricht und in außerschulischen Bildungseinrichtungen zu stärken?

Die Geschichtsmesse ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung, die jeweils einem Thema der deutsch-deutschen Geschichte im europäischen Kontext gewidmet ist. Die dreitägige Fachtagung zählt jährlich mehr als 300 Besucherinnen und Besucher. Sie vertreten deutschlandweit Kulturämter, Schulen, Volkshochschulen und Bildungseinrichtungen aller Art, sie kommen aus Kultusministerien, aus Aufarbeitungsinitiativen und Geschichtsvereinen, aus Lehrerfort- und Weiterbildungsinstituten und aus der Wissenschaft. Auf der dreitägigen Veranstaltung können eigene Projekte und Initiativen vorgestellt werden. Ziel der Tagung ist es, eine möglichst breite, öffentliche Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen Zeitgeschichte zu befördern.

Das Programm zur Geschichtsmesse und den Anmeldebogen mit allen wichtigen Informationen finden Sie unter www.geschichtsmesse.de. Gern können Sie diese Einladung weiterreichen. Bitte nutzen Sie den Frühbucherrabatt bis zum 25. November 2016, danach sind Anmeldungen bis zum 3. Januar 2017 möglich. Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Stefanie Ackermann telefonisch unter (030) 319 895 312 oder per E-Mail unter geschichtsmesse@remove-this.bundesstiftung-aufarbeitung.de zur Verfügung.




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