Tag der Deutschen Einheit - 3. Oktober 2018

Am 3. Oktober 1990 trat der Einigungsvertrag in Kraft, mit dem die frühere DDR der Bundesrepublik beitrat - damit war die Teilung Deutschlands nach 45 Jahren überwunden. Ost- und Westdeutschland sind dieses Jahr seit 28 Jahren wieder vereint. Eine ganze Generation ist seitdem aufgewachsen, die keine Erinnerungen mehr an die Teilung hat.

Dennoch gibt es weiterhin Unterschiede im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichem Bereich: in den neuen Bundesländern sind weniger Menschen mit dem politischen System der Bundesrepublik zufrieden - doch ihr Anteil wächst. Noch immer ist die Arbeitslosigkeit im Osten höher - doch viele junge Menschen, die vor einigen Jahren Arbeit in den alten Bundesländern gesucht haben, kehren zurück. Und berufstätige Mütter sind in den neuen Bundesländern häufiger - hier sind es die alten Bundesländer, die beim Ausbau der Kinderbetreuung langsam, aber stetig aufholen. 

Zusammenfassung:

Der 3. Oktober ist ein fester Feiertag in Deutschland. 2018 richtet Berlin die offizielle Feier zum Tag der Deutschen Einheit aus. An diesem Datum wird seit 28 Jahren die Deutsche Einheit - der Zusammenschluss von West- und Ostdeutschland - gefeiert. Hintergrund: 1990 wurde die DDR formal als Staat aufgelöst und der Bundesrepublik angegliedert. Damit war nach 45 Jahren der Trennung die staatliche Einheit Deutschlands wiederhergestellt. Seitdem ist nicht mehr der Regierungssitz Bonn als vorläufige Hauptstadt, sondern Berlin Hauptstadt der Bundesrepublik. Das ist auch im Einigungsvertrag festgelegt. Die Wiedervereinigung fand unter Kanzler Helmut Kohl statt. Sie hat Deutschland viel Geld gekostet. Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es heute immer noch. 

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Die Einheitsjahre haben Spuren hinterlassen

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble ruft zur Verteidigung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auf (Auszüge)

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat in seiner Rede beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2018 in der Berliner Staatsoper Unter den Linden zur Verteidigung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aufgerufen.

Nicht nur die deutsche Teilung, auch die Einheitsjahre hätten Spuren hinterlassen. Zu diesen Spuren gehörten erfüllte Träume ebenso wie erlittene Enttäuschungen, etwa durch Arbeitsplatzverlust. Vor allem aber habe die Einheit für viele neue Lebenswege gesorgt:  Aus diesen Geschichten setzte sich die deutsche Einheit zusammen.

Schäuble sprach von der deutschen Wiedervereinigung als "zweiter Chance". "Deshalb müssen wir sensibel bleiben gegenüber jedem Versuch, sich aus der historischen Verantwortung zu stehlen oder die freiheitliche Demokratie in Frage zu stellen", sagte der Bundestagspräsident. Freiheitliche Demokratie gründe auf Gewaltverzicht, Meinungsfreiheit, Toleranz und gegenseitigem Respekt. Die Mehrheit regiere, doch ihre Macht sei durch die Gewaltenteilung begrenzt.

Niemand habe das Recht zu behaupten, er allein vertrete das Volk. So etwas wie ein Volkswille entstehe erst in der Debatte und in der Vielheit. Denn der Souverän sei keine Einheit, sondern eine „Vielheit widerstreitender Kräfte“. Und nur durch Mehrheiten – die sich ändern können. Wer meine, das Volk in Stellung bringen zu müssen gegen politische Gegner, gegen vermeintliche und tatsächliche Minderheiten und gegen die vom Volk Gewählten, der sei populistisch anmaßend.

Mit Blick auf die Zuwanderung sagte der Bundestagspräsident, die Gesellschaft heute sei bunter und unübersichtlicher. Das mache sie konfliktreicher und Regeln noch wichtiger – vor allem die Durchsetzung dieser Regeln. Aber die Herkunft dürfe nicht dazu missbraucht werden, um herabzusetzen und auszugrenzen. Da müsse entschieden eingeschritten werden, mit rechtsstaatlicher Härte, wenn Hass geschürt und Aggression auf die Straße getragen wird – von wem auch immer.

Man müsse lernen, mit dem Nicht-Perfekten zu leben. Schäuble warnte: „Wer das Perfekte anstrebt, endet in der Diktatur.“ Wir bräuchten mehr Gelassenheit.

Er wandte sich zudem gegen den Zukunftspessimismus und fragte, ob wir uns eigentlich unseres Glücks bewusst sind? Niemals in unserer Geschichte habe das Land so lange in Frieden und Wohlstand gelebt. Trotzdem zeige sich ein Mangel an Vertrauen in die Zukunft. Schäuble machte dennoch Hoffnung: "Wir sind in der Lage gesellschaftliche Entwicklungen zu beeinflussen".

Bundestag:
Rede von Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble am „Tag der deutschen Einheit“ in Berlin

 

 

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Tag der Deutschen Einheit. Foto: picture alliance / Ulrich Baumgarten.
Tag der Deutschen Einheit. Foto: picture alliance / Ulrich Baumgarten.

1. Wie wurde der 3. Oktober zum Nationalfeiertag?

Der 3. Oktober ist der Tag der Deutschen Einheit und damit der für Gesamtdeutschland wichtigste Feiertag.  Der von der Volkskammer der DDR am 23. August 1990 beschlossene Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes nach Art. 23 des Grundgesetzes trat am 29. September 1990 in Kraft. Damit lag die rechtliche Voraussetzung für die Wiedervereinigung vor. Seinen formalen Abschluss fand der Prozess der Wiedervereinigung eine Woche später am 3. Oktober 1990, dem offiziellen Beitritt der DDR zur Bundesrepublik. Am 3. Oktober 2018 feiert Deutschland den Nationalfeiertag zum 28. Mal.

Die DDR hörte damit am 3. Oktober 1990 auf zu existieren. Dies war nicht nur eine Wende für Deutschland, dies war das Ende des Kalten Krieges und Europa ist zusammengewachsen.

Nach 45 Jahren der Trennung war die staatliche Einheit Deutschlands wiederhergestellt. Zugleich ist seitdem Berlin, Bundesland und Hauptstadt des vereinten Deutschland, wiedervereinigt und vom Besatzungsstatut befreit.

"Seit dem Jahr 1990 leben die Deutschen in Ost und West wieder in einem gemeinsamen Staat. Wir haben in dieser Zeit viel gemeinsam erreicht und manches übereinander gelernt. Wir sind bescheidener in unseren Erwartungen und realistischer in unserer Selbsteinschätzung geworden. Noch immer stehen wir vor großen Herausforderungen. Wir haben aber auch alle Voraussetzungen, sie zu meistern. Unser Land hat nicht ohne Grund überall auf der Welt einen guten Namen. Er steht für Erfindergeist, Fleiß und organisatorisches Geschick, für die Kulturnation, für sozialen Frieden und Rechtssicherheit, für große Erfahrung auf den Weltmärkten und für Spitzenprodukte. Es gibt allen Grund zur Zuversicht." (Bundespräsident Horst Köhler)

Der Tag der Deutschen Einheit löste in dieser Funktion für das Gebiet der alten Bundesrepublik den 17. Juni ab, für das Gebiet der vormaligen DDR den am 7. Oktober begangenen Tag der Republik.

17. Juni 1953 - Der Volksaufstand in der DDR

Nach der Wende war zunächst der Tag des Mauerfalls, also der 9. November, als Nationalfeiertag im Gespräch. Da auf diesen Tag aber auch die Reichspogromnacht von 1938 fällt, nahm man von dieser Idee Abstand und wich auf den 3. Oktober aus, da an diesem Tag die deutsche Einheit vollzogen wurde. Dies wurde in Artikel 2 des Einigungsvertrags festgelegt, wodurch der Tag der Deutschen Einheit der einzige gesetzliche Feiertag in Deutschland ist, der durch Bundesrecht festgelegt ist. Alle anderen Feiertage sind Ländersache.
 

Artikel 2 Einigungsvertrag
Hauptstadt, Tag der Deutschen Einheit
(1) Hauptstadt Deutschlands ist Berlin. Die Frage des Sitzes von Parlament und Regierung wird nach der Herstellung der Einheit Deutschlands entschieden.
(2) Der 3. Oktober ist als Tag der Deutschen Einheit gesetzlicher Feiertag.

Die Festlegung des Termins 3. Oktober erfolgte in einer am 22. August 1990 vom damaligen DDR-Ministerpräsidenten und CDU-Politiker Lothar de Maizière beantragten Sondersitzung der Volkskammer, die um 21 Uhr begann. Nach hitziger Debatte gab die ehemalige Präsidentin der Volkskammer, Sabine Bergmann-Pohl, um 2.30 Uhr am 23. August als Abstimmungsergebnis bekannt:

„Die Volkskammer erklärt den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes mit der Wirkung vom 3. Oktober 1990. Das liegt Ihnen in der Drucksache Nr. 201 vor. Abgegeben wurden 363 Stimmen. Davon ist keine ungültige Stimme abgegeben worden. Mit Ja haben 294 Abgeordnete gestimmt. Mit Nein haben 62 Abgeordnete gestimmt, und sieben Abgeordnete haben sich der Stimme enthalten. Meine Damen und Herren, ich glaube, das ist ein wirklich historisches Ereignis. Wir haben uns die Entscheidung alle sicher nicht leicht gemacht, aber wir haben sie heute in Verantwortung vor den Bürgern der DDR in der Folge ihres Wählerwillens getroffen. Ich danke allen, die dieses Ergebnis im Konsens über Parteigrenzen hinweg ermöglicht haben.“

Flagge der Bundesrepublik Deutschland. Foto: Silver Spoon. Lizenz: CC BY-SA 1.2. Wikimedia Commons.
Foto: Silver Spoon. Lizenz: CC BY-SA 1.2

Am 3. Oktober 1990 wurde erstmals die "Fahne der Einheit", die größte offizielle Bundesflagge, vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gehisst. Am Tag der Deutschen Einheit werden zudem bundesweit die obersten Bundesbehörden und ihre Geschäftsbereiche sowie die Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht von Bundesbehörden unterstehen, beflaggt. Das Gedenken am 3. Oktober soll das Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen nach den Jahrzehnten der Trennung fördern und die staatliche Einheit festigen.

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2. Warum wird der 3. Oktober jedes Jahr in einer anderen Stadt gefeiert?

Tag der Deutschen Einheit 2018

Die offizielle Feier zum Tag der Deutschen Einheit findet seit 1990 in der Landeshauptstadt jenes Bundeslandes statt, das zu diesem Zeitpunkt den Vorsitz im Bundesrat inne hat. In der "Königsteiner Vereinbarung" wurde dies festgelegt. Berlin ist 2018 Gastgeber des Bürgerfestes anlässlich der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit 2018. Das Fest findet vom 1. bis 3. Oktober 2018 statt.

Die Feierlichkeiten unter dem Motto „Nur mit euch“ stehen im Zeichen von Schwarz-Rot-Gold, den Farben des Hambacher Festes 1832, der „Wiege der deutschen Demokratie“. Sie wurden zum Symbol unserer demokratischen Kultur. Sie stehen für Rheinland-Pfalz und Deutschland, die deutsche Wiedervereinigung und inzwischen auch für ein weltoffenes Deutschland.

Offiziell beginnt der 3. Oktober mit einem Gottesdienst, an den sich der Festakt und ein Empfang des Bundespräsidenten anschließen. Mit dem Bürgerfest und der großen Abendveranstaltung findet die Bundesratspräsidentschaft von Berlin ihren Abschluss. Es werden an den beiden Tagen über 500.000 Gäste erwartet.

Neben Informations-, Sport- und Mitmachangeboten sowie hochwertigen Bühnenprogrammen präsentieren sich alle Bundesländer und die Verfassungsorgane des Bundes.

www.tag-der-deutschen-einheit.de

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3. Wie kam es zur Wiedervereinigung Deutschlands? Eine Chronik

Brandenburger Tor Dezember 1990

Exemplarisch einige wichtige Daten, die den Weg zur deutschen Einheit ebneten:

Vier Jahrzehnte lang war die Politik der DDR durch das Machtmonopol der SED bestimmt worden, bis im Herbst 1989 die gewaltfreie Bürgerbewegung schneeballartig an Größe zunahm und ihre Forderungen immer deutlicher formulierte. Die "friedliche Revolution", initiiert und getragen von den DDR-Bürgern und -Bürgerinnen, hatte ihren Lauf genommen. Im Anschluss an das traditionell stattfindende Montagsgebet in der Nikolaikirche in Leipzig kam es seit etwa Mitte August 1989 zu immer größeren Demonstrationen - den so genannten Montagsdemonstrationen - in der Innenstadt. Am 6. Oktober gingen 150.000 Menschen auf die Straße, am 6. November forderten fast 500.000 Reise-, Versammlungs-, und Vereinigungsfreiheit. In dieser Zeit wurde auch der bekannt gewordene Ruf "Wir sind das Volk!" geprägt, der später von vielen zu "Wir sind ein Volk!" umgeformt wurde.

Wie kam es zum Mauerfall?

Grenzübergang Berlin. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1118-028 / Unknown / CC-BY-SA
Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1118-028 / Unknown / CC-BY-SA

Der Mauerfall
Am 8. und 9. November 1989 fand das ZK-Plenum der SED statt. Gleichzeitig wurde ein einfaches und weitgehendes neues Reisegesetz ausgearbeitet und im ZK der SED verlesen. Kaum einer der Anwesenden erkannte die Brisanz dieses Entwurfs.

Am 9. November um 18.00 Uhr begann die Live-Übertragung einer Pressekonferenz mit Günter Schabowski (1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin). Kurz vor Ende der Pressekonferenz um 18:57 Uhr fragte der italienische Journalist Riccardo Ehrman, ob der Entwurf des Reisegesetzes nicht ein Fehler gewesen sei. Schabowski teilte den erstaunten Journalisten mit, dass ab sofort Westreisen für jedermann möglich sind. Viele DDR-Bürger sahen die Mitteilung im Fernsehen.

"Und deshalb haben wir uns dazu entschlossen, heute eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, über Grenzübergangspunkte der DDR auszureisen. ...Also, Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen, Reiseanlässen und Verwandtschaftsverhältnissen beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt...Das tritt nach meiner Kenntnis, ähh, ist das sofort, unverzüglich."

Schon gegen 20.30 Uhr trafen die ersten DDR-Bürger am Grenzübergang Bornholmer Straße ein um zu sehen, was los ist. Der Grenzübergang war aber weiterhin für DDR-Bürger ohne gültiges Visum geschlossen. Es kamen immer mehr Menschen zum Grenzübergang. Es spielten sich tumultartige Szenen ab, am Schlagbaum wurde es immer bedrohlicher. Eine halbe Stunde vor Mitternacht entschlossen sich einzelne Grenzkommandanten, die Tore einfach zu öffnen.

Was über Jahre hinweg niemand mehr zu hoffen gewagt hatte: am 9. November 1989 wurde es Wirklichkeit - die Mauer fiel! Tausende Ost- und Westdeutsche feierten in dieser Nacht miteinander ein Freudenfest.

Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989

Die Volkskammerwahl vom 18. März 1990 stellte eine Zäsur in der Geschichte der DDR dar: Erstmals konnten sich die 12,2 Millionen Wahlberechtigten frei zwischen 19 Parteien und fünf Listenverbindungen entscheiden. Meinungsumfragen zufolge lag die SPD in der Wählergunst Anfang Februar noch mit 54 Prozent der Stimmen deutlich in Führung vor der PDS (der einstigen SED und heutigen Die Linke) mit 12 Prozent und der CDU mit 11 Prozent. Das Wahlergebnis sah dann aber völlig anders aus: Am 18. März stimmten 48 Prozent der Befragten für die Parteien der "Allianz für Deutschland" mit der CDU als stärkster Gruppierung. Die SPD kam nur auf 21,9 Prozent der Stimmen, gefolgt von der PDS mit 16,4 Prozent und der "Allianz freier Demokraten" mit 5,3 Prozent.
Das Ergebnis war ein unüberhörbarer Ruf nach rascher Wiedervereinigung und (sozialer) Marktwirtschaft sowie eine klare Zurückweisung jeder Form des Sozialismus. Die Wahlniederlage der SPD kam wohl vor allem deshalb zustande, da die Sozialdemokraten die drängenden Wiedervereinigungserwartungen vieler Ostdeutscher enttäuscht hatten. Der Wahlausgang bedeutete zugleich das faktische Ende der DDR.

Der außenpolitische Weg zur deutschen Einheit führte über die Zustimmung der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs (USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion): Seit dem 5. Mai 1990 berieten in den so genannten Zwei-plus-Vier-Gesprächen die Außenminister der vier Siegermächte zusammen mit ihren Kollegen aus den beiden deutschen Staaten über die Ablösung der Rechte der Alliierten sowie die Haltung der Sowjetunion zur Bündniszugehörigkeit Gesamtdeutschlands.

Am 18. Mai 1990 wurde der Vertrag über die Schaffung einer Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik und der DDR unterzeichnet, obgleich viele Wirtschaftsexperten vor den negativen Folgen für die marode DDR-Wirtschaft warnten. Die DDR übernahm ab dem 1. Juli 1990 große Teile der Wirtschafts- und Rechtsordnung der Bundesrepublik, die D-Mark wurde das einzige Zahlungsmittel in der DDR. Damit war die Eingliederung der DDR in die Bundesrepublik praktisch vollzogen.

Der sowjetische Präsident Michail Gorbatschow erteilte überraschend nach Gesprächen am 15. und 16. Juli 1990 mit Bundeskanzler Helmut Kohl seine Zustimmung zur Deutschen Einheit. Der Durchbruch der Gespräche wurde am 16. Juli 1990 erzielt: Zum Zeitpunkt der Vereinigung soll Deutschland „seine volle und uneingeschränkte Souveränität" erhalten. Mit Gorbatschows Zustimmung zur NATO-Mitgliedschaft eines vereinten Deutschlands fällt das letzte Hindernis auf dem Weg zur deutschen Einheit.

Einigungsvertrag

Am 31. August 1990 unterzeichneten die beiden Verhandlungsführer Innenminister Wolfgang Schäuble und DDR-Staatssekretär Günther Krause den "Vertrag zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland über die Herstellung der Einheit Deutschlands".

Einigungsvertrag

DDR-Ministerpräsident Lothar de Maizière bezeichnete den von beiden deutschen Regierungen ausgehandelten Vertrag im Anschluss als einen
"Erfolg für die Demokratie".

In neun Kapiteln und 45 Artikeln regelt das Vertragswerk auf rund 1.000 Seiten die Bedingungen für die Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990. Zum Einigungsvertrag gehören neben dem eigentlichen Vertragstext ein Protokoll und drei Anlagen. Der Einigungsvertrag enthält sechs Änderungen des Grundgesetzes und regelt detailliert die mit dem Beitritt verbundenen Rechtsfragen. Sein Inhalt ist geltendes Bundesrecht.
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurde damit auf das bisherige Gebiet der DDR ausgedehnt. Aus den 14 DDR-Bezirken wurden die fünf neuen Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gebildet. Die 23 Bezirke von Berlin wurden zum Land Berlin zusammengelegt, das zugleich als Hauptstadt des vereinten Deutschlands bestimmt wurde. Die Bundesrepublik übernimmt das DDR-Vermögen und haftet für die Schulden.

Zwei plus vier Vertrag

Schon am 12. September 1990 unterzeichnen die sechs Außenminister in Moskau den Zwei-plus-Vier-Vertrag, mit dem die USA, die ehemalige Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich dem vereinigten Deutschland die volle Souveränität gewährten. Der Vertrag regelte in zehn Artikeln die außenpolitischen Aspekte der deutschen Vereinigung und kam damit einer Art Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Alliierten gleich. Das Ergebnis war die Wiedererlangung der "vollen Souveränität Deutschlands über seine inneren und äußeren Angelegenheiten". Unter anderem wurde auf die polnische Forderung hin die Oder-Neiße-Linie als polnische Westgrenze in das völkerrechtlich verbindliche Abschlussdokument aufgenommen.

Am 20. September 1990 stimmen die beiden deutschen Parlamente Volkskammer und Bundestag dem Einigungsvertrag zu: die Abgeordneten der Volkskammer mit 299 von 380 Stimmen, die des Bundestags mit 442 von 492 Stimmen. Am folgenden Tag stimmte der Bundesrat dem Vertragswerk einstimmig zu. Der Einigungsvertrag wurde durch den Bundespräsidenten am 23. September 1990 ratifiziert.

Mit dem Einigungsvertrag endete ein einmaliger Prozess: Ein Staat löste sich friedlich und demokratisch selbst auf. Am 3. Oktober 1990, nach 45 Jahren, waren die Bundesrepublik und die DDR wieder vereinigt.

Zwei plus vier Vertrag

Die UNESCO hat am 25. Mai 2011 den Zwei-plus-Vier-Vertrag und 14 weitere Dokumente zum Bau und Fall der Berliner Mauer in das  Weltdokumentenerbe "Memory of the World" aufgenommen.

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ZDF Heute Nachrichten 3.10.1990 - Tag der deutschen Einheit

YouTube Video (10 Min.)

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4. Wie unterscheiden sich Ost- und Westdeutsche politisch?

28 Jahre nach der deutschen Einheit stellt sich die Frage, wie stark sich Ost- und Westdeutsche noch politisch voneinander unterscheiden. Verschiedene Studien zeigen, dass es Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten gibt. 

  • Die Wahlbeteiligung in den neuen Bundesländern ist in der Regel niedriger als in den alten Bundesländern. Wenn man sich beispielsweise die Wahlbeteiligung bei Landtagswahlen ansieht, stehen auf den vorderen Plätzen westdeutsche Bundesländer: Hessen (73 Prozent - 2013),  Baden-Württemberg (70 Prozent - 2016), Rheinland-Pfalz (70 Prozent - 2016) oder Bayern (64 Prozent - 2013). In den fünf neuen Bundesländern - außer Sachsen-Anhalt (2016) - lag die Beteiligung jeweils niedriger als 55 Prozent. Das gilt allerdings auch für den Stadtstaat Bremen (50 Prozent).
  • Nach wie vor sind beide Teile Deutschlands verschieden, ob bei der Bevölkerungsentwicklung, der Wirtschaftskraft, den Vermögen, den Erbschaften oder der Größe der landwirtschaftlichen Betriebe. Das Berlin-Institut hat versucht, an 25 Themen deutlich zu machen, wo die beiden Landesteile zu Beginn des Einigungsprozesses standen, welche Fortschritte sie gemacht haben und wo es nach wie vor größere Unterschiede gibt. In der Studie: "So geht Einheit. Wie weit das einst geteilte Deutschland zusammengewachsen ist." vom Berlin Institut.
  • 84 Prozent der Westdeutschen und 74 Prozent der Ostdeutschen sind zufrieden mit der Demokratie und dem politischen System der Bundesrepublik. Das ist das Ergebnis der Studie "Gespaltene Demokratie. Politische Partizipation und Demokratiezufriedenheit vor der Bundestagswahl 2013", die vom Institut für Demoskopie Allensbach und der Bertelsmann-Stiftung durchgeführt wurde.
  • 26 Prozent der Westdeutschen finden, dass es nichts bringt, sich politisch zu engagieren - diese resignierte Haltung haben 29 Prozent der Ostdeutschen. Auch das ist ein Ergebnis der Studie "Gespaltene Demokratie. Politische Partizipation und Demokratiezufriedenheit vor der Bundestagswahl 2013".
  • 37 Prozent der Schülerinnen und Schüler, deren Eltern aus der früheren DDR stammen, sehen den untergegangenen Staat DDR nicht als Diktatur an. Bei Schülerinnen und Schülern, deren Eltern aus der Bundesrepublik stammen, sind es 25 Prozent. Das ist das Ergebnis der 2012 veröffentlichten Studie "Später Sieg der Diktaturen?", das vom Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin veröffentlicht worden ist.
Statistik: Sind Sie mit der Art und Weise, wie die Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland funktioniert alles in allem sehr zufrieden, zufrieden, weniger zufrieden oder gar nicht zufrieden? [West-/Ost-Vergleich] | Statista
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5. Wie viel hat die deutsche Einheit gekostet?

Die Ostdeutschen haben sich 1989 nach jahrzehntelanger Diktatur den Weg zur Demokratie friedlich erkämpft. 1990 wurde der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik als unverhofftes Geschenk der Geschichte euphorisch begrüßt und die Zukunft in den schönsten Farben ausgemalt. Heute sind Ungeduld und enttäuschte Erwartungen zuweilen in Verdruss und neue Entfremdung umgeschlagen. Ist wirklich zusammengewachsen, was zusammengehörte, oder sind an die Stelle der alten Mauern jetzt andere getreten?

Die Wiedervereinigung bescherte den Menschen in Ostdeutschland viele Verbesserungen ihres Alltagslebens: Dazu gehört zuerst, dass politische Unterdrückung und Bespitzelung friedlich ihr Ende gefunden hatten und dass Menschen, die ihr Land verlassen wollen, nicht mehr Gefahr laufen, getötet zu werden. Ebenso wichtig ist, dass die Ostdeutschen die parlamentarische Demokratie und deren Institutionen grundsätzlich angenommen haben. Die Bevölkerung Ostdeutschlands beurteilt das aktuelle Erscheinungsbild der Demokratie allerdings stets wesentlich kritischer als es im Westen der Fall ist. Eng verbunden mit dem Herbst 1989 bleibt auch die Erkenntnis, bedrückende und einengende Zustände friedlich überwinden zu können.

Die Wirtschaft der DDR war 1989 am Ende, mit mangelhafter Kapitalausstattung, veraltetem Produktionsapparat und unzureichender Infrastruktur. Von daher war die wirtschaftliche Vereinigung - von den Menschen in der DDR herbeigesehnt - mit einer schweren Hypothek belastet. Enorme Investitionen waren erforderlich, um das Versäumte nachzuholen.

Trotz massiver Unterstützung der Wirtschaft in den neuen Ländern und trotz milliardenschwerer Investitionen in die Infrastruktur ist das Ziel, in Ostdeutschland eine wettbewerbsfähige Wirtschaftsregion zu schaffen, erst zum Teil erreicht. Eine Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West wird wohl mindestens eine Generation brauchen.

Schätzungen, dass sich die Nettotransfersumme für den Zeitraum von 1991 bis 2009 auf 1,4 Billionen Euro beläuft, gründen sich auf Berechnungen des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Ein großer Teil davon sind Sozialleistungen, die über Transfers in der Renten- und Arbeitslosenversicherung finanziert werden. Rund 156 Milliarden Euro fließen weiterhin über das Hilfsprogramm "Solidarpakt II" von 2005 bis ins Jahr 2019 in die neuen Länder.

Die Beauftragte für die neuen Bundesländer - Bund-Länder Finanzausgleich und Aufbau Ost

Der Solidarpakt zwischen Bund und Ländern ist das finanzielle Rückgrat für den Aufbau Ost. Die erste Vereinbarung über die milliardenschweren Hilfen trat 1995 in Kraft und lief zum Jahresende 2004 aus. Dieser Solidarpakt I stellte sicher, dass die neuen Länder über den Finanzausgleich vom Bund und den alten Ländern insgesamt 94,5 Milliarden Euro erhielten. Damit wurden ökologische Altlasten beseitigt und der Erhalt industrieller Kerne unterstützt. Außerdem wurde der Wohnungsbau gestärkt. Der Solidarpakt II knüpft unmittelbar daran an. Er trat am 1. Januar 2005 in Kraft und gilt bis 2019. Darin verpflichtet sich der Bund, den neuen Ländern für den Aufbau Ost insgesamt 156,5 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. 2019 wird das letzte Jahr sein, in dem Mittel aus dem Solidarpakt II in die ostdeutschen Bundesländer fließen werden. Für die Zeit ab 2020 sollen die Bund-Länder-Finanzbeziehungen neu geordnet werden.

Trotz aller Erfolge entwickelte sich der Diskurs über den Einigungsprozess häufig negativ. Dafür gibt es handfeste Gründe: Neben der hohen Arbeitslosigkeit und der Zerschlagung der Industrie nach der Wende störte die Ostdeutschen vor allem, dass bei ihnen Leitungspositionen zunächst ausschließlich von Westdeutschen übernommen wurden und im Gegenzug jüngere Menschen, insbesondere gut ausgebildete Facharbeiter, in den Westen zogen. Ostdeutschlands Wanderungsbilanz gegenüber den westlichen Bundesländern wies deutlich negative Werte aus.

Weitere Faktoren, die erschwerten, dass die "Mauer in den Köpfen" dauerhaft zum Einsturz gebracht wird, waren die Ungleichheit bei Spareinlagen, Grund- sowie industriellem Eigentum oder die geringeren Gehälter bei gleicher Arbeitsleistung, verbunden oft noch mit einer längeren Arbeitszeit.

Die deutsche Vereinigung war improvisiert. Es gab keinerlei konkrete, alsbald umsetzbare Planungen für den Vereinigungsfall. Der Hauptfehler des Vereinigungswegs war es wohl, aus politischen Gründen den sozialen Transfers den Vorrang vor den investiven zu geben. Dass außerdem das Sozialsystem eins zu eins übertragen wurde, hatte in vielen Regionen und Branchen zur Folge, dass es bis heute nur geringe Unterschiede zwischen Sozial- und Nettolohneinkommen gibt. Das Lohnabstandsgebot dürfte vielerorts nicht eingehalten werden. Weit mehr als die Hälfte der früheren Arbeitsplätze war verloren gegangen, und dieser Verlust wurde durch die Entstehung neuer Arbeitsplätze bei weitem nicht kompensiert. Nur: Hätte ein anderer Weg besser funktioniert?

Inzwischen hat sich die Situation verbessert, allerdings heißt es im jüngsten Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der deutschen Einheit: Ostdeutschland muss weiter im politischen Fokus bleiben.

Die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre demnach, dass die Neuen Länder auf einem guten Weg sind, aber noch Aufholbedarf in Sachen Wirtschaftskraft  haben. Laut dem Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit betrug der durchschnittliche Abstand hier 2017 noch 27 Prozent, obwohl sich die Wirtschaftskraft zwischen Ost- und Westdeutschland in den vergangenen Jahren weiter angenähert hat. Insgesamt lag das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner in Ostdeutschland 2017 bei 73,2 Prozent des westdeutschen Vergleichswertes. Während die Arbeitslosigkeit im Osten im Jahr 1999 noch bei über 17 Prozent lag, betrug sie im Jahr 2017 im Durchschnitt noch 7,6 Prozent – im Vergleich zu 5,3 Prozent in Westdeutschland.

Fast eine Generation nach der Wiedervereinigung haben sich die ökonomischen Lebensverhältnisse in den ost- und westdeutschen Bundesländern, insbesondere der materielle Wohlstand, deutlich verbessert und aneinander angeglichen. In den vergangenen Jahren sei aus der einstigen Planwirtschaft eine wissensbasierte Industrieregion mit zunehmend wettbewerbsfähigen Unternehmen geworden.

Detaillierte Informationen des Wirtschaftsministeriums zum Stand der Deutschen Einheit erhalten Sie hier:

Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2018

Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2017

Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2016

Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2015

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6. Welche Materialien bietet die LpB zum Tag der Deutschen Einheit an?

Alle Zeitschriften liegen auch als PDF-Dateien zum Download vor.

Leben in der DDR

Leben in der DDR
Zeitschrift Politik & Unterricht 4/2009

Der Alltag von Jugendlichen in der DDR steht im Mittelpunkt des erschienen Heftes der Zeitschrift „Politik und Unterricht“. Drei Themenbereiche öffnen den Blick auf das alltägliche Leben in der DDR und verdeutlichen die Wirkungsmechanismen einer Diktatur. So werden die Bereiche Jugend und Schule, die Staatssicherheit sowie die Lage von Oppositionsgruppen vorgestellt.
www.politikundunterricht.de/4_09/ddr.htm

20 Jahre Maueröffnung in Europa 20 Jahre Maueröffnung in Europa
Zeitschrift Deutschland & Europa 58/2009

Die Friedliche Revolution von 1989 in der DDR und anderen europäischen Staaten wie Polen und Ungarn ist das Thema der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Deutschland & Europa".
Die Maueröffnung in Deutschland und Europa wird aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben und analysiert. Dabei wird auch die Ära Gorbatschow und die Entwicklung von der Sowjetunion zur Russischen Konföderation berücksichtigt und ebenso auf die Rolle der NATO und der USA eingegangen.
Die politischen und wirtschaftlichen Folgen, die die Umbrüche vor allem für die Menschen in den neuen Bundesländern hatten, werden ebenfalls diskutiert.
www.deutschlandundeuropa.de/58_09/maueroeffnung.htm

Deutschland Ost - Deutschland West
Zeitschrift Der Bürger im Staat Heft 4/2000

www.buergerimstaat.de/4_00/ostwest.htm

 

Deutschland wächst zusammen
- Eine Zwischenbilanz nach zehn Jahren,
Zeitschrift Politik & Unterricht Heft 2/2000 

www.politikundunterricht.de/2_00/eins.htm

 

Das vereinigte Deutschland in Europa Das vereinigte Deutschland in Europa 
rief im Ausland auch über die unmittelbar benachbarten Nationen hinaus nicht nur Freude hervor.
Umso wichtiger ist es für ein Land, das mehr Nachbarn hat als die meisten Länder der Erde, zehn Jahre danach - wenn die Politiker und Medien sich vorwiegend dem deutsch-deutschen Einigungsprozess widmen werden - erst recht wieder und nun mit 1989/90 kontrastierend, über den Zaun zu blicken.
Zeitschrift Deutschland & Europa Heft 40/2000 

www.deutschlandundeuropa.de/40_00/deutschostwest.html

Berlin
Europäische Metropole und deutsche Hauptstadt
Zeitschrift Deutschland & Europa 31/1995

www.deutschlandundeuropa.de/31_95/berlin.htm
 

Mini-Puzzle Deutschland
Vom Greifen zum Begreifen. Aus Teilen ein Ganzes schaffen. Seit 30 Jahren ist das Deutschland-Puzzle ein erfolgreiches Unterrichtsmedium. Unser "Klassiker" ist jetzt in neuer Auflage nur bei der Landeszentrale erhältlich.
Das Mini-Puzzle besteht aus 54 Teilen und hat eine Größe von 175 * 125 mm. Es ist im Gebinde zu 20 Stück lieferbar.
Preis: 18,- EUR incl. MwSt.
bestellen
 

Deutschland-Puzzle Online
Ziehen Sie die 16 Bundesländer an ihren Platz auf der Landkarte oder klicken Sie mit "nächstes Land" die einzelnen Länder durch (Flash Plugin erforderlich)
www.lpb-bw.de/onlinespiele/dpuzzle/Puzzle2.swf


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7. Wo finde ich weitere Informationen?


 

 

Das Portal bietet zahlreiche Hilfestellungen und nützliche Hinweise, wie das Lernfeld DDR im Schulunterricht sinnvoll vermittelt werden kann.
www.ddr-im-unterricht.de

 
 
 
 
 

Politik & Unterricht

 

Leben in der DDR
Der Alltag von Jugendlichen in der DDR steht im Mittelpunkt des Themenhefts.
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Deutschland & Europa

 

Maueröffnung in Europa
Die Friedliche Revolution von 1989 in der DDR und anderen europäischen Staaten wie Polen und Ungarn ist das Thema der Ausgabe der Zeitschrift "Deutschland & Europa".
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