Sport

Sport hatte in der DDR einen sehr hohen Stellenwert, er erfuhr sowohl in der Bevölkerung als auch in Regierungskreisen eine immense Wertschätzung. Die Führungselite der DDR sah sich von Beginn an in der Tradition der früheren Arbeitersportbewegung. Aufgrund dessen wurde primär der Breiten- und Massensport gefördert. So war die 1958 von Walter Ulbricht ausgegebene Losung kaum verwunderlich:

„Jeder Mann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport."

Dopingprobleme
Doch öffentlich wurde ein professionell betriebener Sport immer wieder mit Vehemenz verurteilt. Damit einher ging, dass alle aktiven Sportler den Status „Amateur“ besaßen. Diese Klassifizierung stand aber im krassen Widerspruch mit den angewandten Trainingsmethoden und Potentialen, die der DDR-Sport tatsächlich innehatte. Durch die Verklausulierung sollte lediglich sichergestellt werden, dass alle Sportlerinnen und Sportler in einem Arbeitsverhältnis standen und somit neben ihrem regulären Gehalt/Lohn keine Siegprämien beziehen konnten. In die Schlagzeilen gerät der DDR-Sport auch heute noch im Zusammenhang mit systematischem Doping im Spitzensport.

Nach oben

Nach oben

Links und weitere Infos


Bild: Bundeszentrale für politische Bildung 
Ein Klick auf das Bild führt Sie zum Videobeitrag
"Der Bessere hat gewonnen - Jürgen Sparwasser im Interview"


Bild: Bundeszentrale für politische Bildung 
Ein Klick auf das Bild führt Sie zum Videobeitrag
"Ich habe ein behindertes Kind" - DDR-Doping und die Folgen

Nach oben


Letzte Aktualisierung: Juni 2017