Zeitzeugen

Historische Daten und Fakten erhalten ein Gesicht

"Als politischer Häftling war ich wertlos".

Mit diesen Worten berichtet die Zeitzeugin Konstanze Helber 2017 in der Landeszentrale für politische Bildung von ihrer Zeit in einem DDR-Frauengefängnis, dem Frauenzuchthaus Hoheneck. Sie ist eine von vielen Zeitzeugen, die den Daten und Fakten ein Gesicht verleihen.

 

  • zeitzeugenbuero.de
    Das Portal www.zeitzeugenbuero.de ist ein Angebot der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, mit dem bundesweit Zeitzeugen zur Geschichte von Demokratie und Diktatur nach 1945 recherchiert und kontaktiert werden können. Über das Portal können darüber hinaus Biografien recherchiert, Unterrichtsmaterialien herunter geladen und Anregungen für Exkursionen, Projekttage, Veranstaltungen und Vorträge gefunden werden. Die Online-Plattform ermöglicht außerdem die Recherche von Themen und Erinnerungsorten sowie didaktischen Materialien.
    zeitzeugenbuero.de
    Leitfaden für Lehrkräfte (PDF)

  • ddr-zeitzeuge.de
    Suche und Kontakt zu DDR-Zeitzeugen im Internet.
    Die Zeitzeugenvermittlung über DDR-Zeitzeuge bietet Schulen in ganz Deutschland die Chance, einen Zeitzeugen in den Unterricht einzuladen.
    Das Koordinierende Zeitzeugenbüro fungiert als gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer und ist an der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen angesiedelt. Gefördert wird das Projekt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
    ddr-zeitzeuge.de

  • Zeitzeugen - Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
    Viele versuchten, aus der DDR in den Westen zu fliehen. Trotzdem einige von ihnen Unterstützung aus dem Westen hatten, ist nicht allen der Versuch geglückt. Sie wurden in den Gefängnissen der DDR inhaftiert und einige von der Bundesrepublik freigekauft. Jene, die im frei zugänglichen Bereich des Zeitzeugenportals der Bundesstiftung Aufarbeitung zu finden sind, werden im Folgenden kurz vorgestellt. Über ihr Profil können sie direkt kontaktiert und für Veranstaltungen eingeladen werden. Außerdem finden Sie hier weitere Zeitzeugenberichte zum Anhören, Anschauen und Nachlesen.
    Zeitzeugen

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Links und weitere Infos zu Zeitzeugen

  • Zeugen der Zeit - Anregungen - Anregungen für Zeitzeugengespräche in Unterricht und Jugendarbeit
    Hrsg. vom Pädagogischen Zentrum Rheinland-Pfalz (PZ-Information 2/2006). Bad Kreuznach 2006. Eine überarbeitete und ergänzte online-Fassung liegt vor unter:
    Bildung.RP.de - Zeugen der Zeit (PDF)
  • LeMO: Kollektives Gedächtnis
    Das Kollektive Gedächtnis bietet die Möglichkeit, persönliche Erinnerungen zu veröffentlichen, die in einem Zusammenhang mit der
    deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts stehen.
    DHM.de - Gedächtnis
     
  • 50 Jahre Mauerbau
    Der Bildungsserver Rheinland-Pfalz verweist auf eine Koordinierungsstelle ("Zeugen der Zeit"), die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen u.a. zum Thema "25 Jahre Mauerfall" vermittelt. t. 
    Zeitzeugen.Bildung-RP.de
  • Zeitzeuge Jürgen Brand beantragte 1975 mehrfach die Ausreise nach West-Deutschland.
    Er schrieb mehr als 20 Mal an westdeutsche Ämter und TV-Sender und bat um Hilfe. Von der Stasi wurde er der Vorbereitung zur Republikflucht verdächtigt. 1976 musste er für 20 Monate ins Gefängnis. Insgesamt saß er vier 4 Jahre in der DDR im Gefängnis, bevor er 1981 in die Bundesrepublik ausreisen durfte. Da junge Menschen wenig über die DDR-Diktatur wissen, berichtet er in seinem Buch "Hafterlebnisse eines DDR-Bürgers" und auf seiner Webseite von seinen Erfahrungen.
    Webseite von Stasi-Opfer und Autor Jürgen Brand

  •  "Ein Zeitzeuge berichtet über "Erziehungsdiktatur" der DDR": Josef Budek bietet Schulen an, von seinen Erlebnissen und Erfahrungen als Dissident in der DDR zu berichten. Sein regimekritisches Verhalten bedeutete das Ende seiner Karriere im Ministerium für Kultur. 1983 von der Staatssicherheit verhaftet, wurde er ein Jahr später der Bundesrepublik Deutschland ausgeliefert.
    Lehrer-Online.de - Zeitzeuge berichtet über die "Erziehungsdiktatur"
  •  "Über Ungarn abgehauen. DDR Massenflucht 1989 in Zeitzeugenberichten" (DVD): Letztlich haben unter anderem auch die Massen an Flüchtlingen aus der DDR zu den Massenprotesten im Herbst 1989 beigetragen und damit einen Beitrag zur Wende geliefert. Diese DVD dokumentiert mit Hilfe von Zeitzeugenberichten die Gründe und die Schwierigkeiten bei der Flucht aus der DDR und die Probleme beim Neubeginn in der BRD. Didaktisch gut für den Unterrichtseinsatz aufbereitet, mit mehren Arbeitsblättern. Geeignet für die Sekundarstufe.
    Friedrich-Verlag.de - Über Ungarn abgehauen
  • "Zeitzeuge Friedrich Gürge": beschreibt den Alltag im Flüchtlingslager Hamburg-Wentorf nach seiner Flucht aus der DDR im Herbst 1954, die Bemühungen um eine Anstellung als Lehrer in Westdeutschland, sein Nachstudium am Pädagogischen Institut in Weilburg an der Lahn 1955/56, erste Lehrertätigkeit an einer einklassigen Dorfschule in Hausen vor der Höhe im Untertaunus und seine Versetzung 1959 nach Wiesbaden an die äußerst konservative Diesterweg-Schule.
    Friedrich-Guerge.de - Lehrer in Westdeutschland

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Video



Stasi-Opfer Mario Röllig erzählt über DDR-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen
Youtube Video von Soundphotographer
Verhöre, Einschüchterungen, Schikanen und Isolation. Diese Tortur musste der junge Ost-Berliner 1987 im geheimen Stasi-Knast Berlin-Hohenschönhausen über sich ergehen lassen. Der Grund: Er hatte versucht, über Ungarn nach Westdeutschland zu fliehen.

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