Ökonomie

Die Wirtschaft in der DDR

Die Führungselite der SED, die ihre Alleinherrschaft im Zuge der Stalinisierung der DDR in den Jahren 1948/49 durchgesetzt hatte, strebte bereits seit 1945 nach einer umfassenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzung.

Kurz & knapp

Zentralverwaltungswirtschaft
"Die Wirtschaftspolitik der DDR war darauf gerichtet, den Privatbesitz von Unternehmen zu unterbinden und die Produktion in großen Einheiten (Kombinate) zusammenzufassen." Doch diese Planwirtschaft, also staatliche Lenkung der Volkswirtschaft, überforderte die Verwaltung und war weit weniger produktiv als die Wirtschaft der BRD. Der Versuch, soziale Gerechtigkeit, Konsum für jedermann und stabile Preise zu ermöglichen, scheiterte am Mangel alltäglicher Güter.
Quelle: bpb.de: Vom Plan zum Markt. // mdr.de: Wirtschaft der DDR


Lebensmittelkarten
Bis zum Ende der 50er Jahre waren Waren und Lebensmittel rationiert. Nur mit Lebensmittelmarken konnten Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel Fleisch oder Butter erwerben.


Zusammenbruch der Wirtschaft.
Die Zahlungsunfähigkeit der DDR war aus Sicht der DDR bereits Anfang der 80er Jahre absehbar.
Quelle: bpb.de.: 1980 - 1983: Bankrott mit Anlauf

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Enteignung und Entmachtung

Im Rahmen dieser tief greifenden Transformation vollzogen sich Enteignungen und Entmachtungen von der unmittelbaren Nachkriegszeit im Schatten der Entnazifizierung bis ins Jahr 1972. Der Kollektivierungsprozess erfasste dabei neben den Gutsbesitzern auch das Wirtschafts- und Bildungsbürgertum.

 

Planwirtschaft und Mangelwirtschaft

Die Zentralverwaltungswirtschaft, als ordnungspolitisches Modell, zielte auf die Legitimierung der SED-Herrschaft und wurde zur Vermeidung von Betriebsegoismus, Reibungen und Ressourcenverlusten instrumentalisiert. Überdies hoffte die Machtelite der Staatspartei, die Probleme des Alltagslebens, insbesondere Not und Hunger, überwinden zu können. Darüber hinaus sollten Quantität und Qualität der Erzeugnisse erhöht und die Arbeitsproduktivität gesteigert werden.

Im ständigen Systemwettstreit mit Westdeutschland wollte die DDR auf diese Weise zeigen, dass Planwirtschaft und Staatssozialismus gegenüber Marktwirtschaft und parlamentarischer Demokratie in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht überlegen sind.

"Auch wenn die DDR 1989 nicht bankrott war: Jahrelang hatte sie über die eigenen Verhältnisse gelebt. Zudem war die Wirtschaftspolitik von drei nicht miteinander zu vereinbaren Zielen bestimmt. Der ökonomische Zusammenbruch war damit abzusehen."

Quelle: bpb.de: Die Wirtschaft in der DDR.

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Die DDR-Mark

In der DDR zahlte man mit Mark und Pfennig. Eine Übersicht über alle Geldscheine und Münzen bietet Wikipedia.

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Die sozialistische Volks- und Zentralplanwirtschaft

Versorgungslage und Konsum

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Letzte Aktualisierung: Juni 2018